Ein kreativer Heimathafen für das Bremer „Foodland“
Die Bremer Lebensmittelindustrie hat eine neue, architektonisch spektakuläre Anlaufstelle: Im historischen Ambiente eines alten Backsteinspeichers ist ein hybrides Raumkonzept für das Branchen-Netzwerk Foodland Bremen entstanden. Getragen von der M3B GmbH (Messe Bremen) und der WFB Wirtschaftsförderung Bremen, fördert das Netzwerk Innovationen und stärkt die Region als Lebensmittelstandort. Für die vielfältigen Aktivitäten – von Workshops bis zu Netzwerk-Events – haben wir eine Fläche geschaffen, die maximale Flexibilität mit außergewöhnlichem Design verbindet.
Die Anforderungen an die Innenarchitektur waren hoch: Die Räume müssen als temporäre Arbeitsplätze genauso funktionieren wie als Eventlocation oder Präsentationsfläche für Lebensmittel-Startups. Die Vorgabe der Materialien – schwarze Farbtöne und OSB-Platten – mündete in einer vielschichtigen Ästhetik, die aus dem Dialog zwischen institutionellen Anforderungen und künstlerischer Inszenierung entstand.
Ermöglicht wurde dies durch eine unkonventionelle Kooperation: Das Projekt entstand in enger Zusammenarbeit zwischen unserem Team, der Messe Bremen und der Bühnenbildnerin Rebecca Abdelkader vom Bremer Theater.
Für die maximale Flexibilität der Eventfläche sorgen drei von uns entwickelte, 3 x 4 Meter große und 2,50 Meter hohe Raumkuben auf Rollen. Sie dienen als Podest oder Bühne und erlauben es, die gesamte Fläche im Handumdrehen völlig neu zu strukturieren.
Das funktionale Meisterstück ist jedoch die textile Raumtrennung: Ein 15 Meter langer Akustikvorhang, aufgeteilt in vier Segmente mit drei markierten Durchgängen. Durch seinen speziellen, siebenlagigen Aufbau verschiedener Stoffe erreicht er eine Schallreduktion von bis zu 16 dB. Die Sprachverständlichkeit wird dadurch so gezielt unterbunden, dass mehrere Workshop-Gruppen völlig parallel und ungestört voneinander auf der Fläche arbeiten können.











