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Mittwoch, 23. März 2016

Der Mann, der die Zukunft macht

Er ist ein Visionär, der Stühle wachsen lässt, mit fremden Materialien experimentiert und Hotels neu erfindet. Das Dekorative allein ist dem Berliner Designer Werner Aisslinger nicht genug.

 

Ein Designer, so die Überzeugung von Werner Aisslinger, „muss die Zukunft gestalten – und nicht nur die Stoffe für die Dame des Hauses aussuchen.” Aisslinger hat Visionen. Schon vor fünf Jahren hat er Stühle in einer Chair Farm gezüchtet, also das Wachstum von Weiden oder Bambus so gelenkt, dass ein Stuhl entsteht. Aber nur wenige seiner Stühle bestehen aus Holz. Der Juli Chair ist zum Beispiel aus Integralschaum und deshalb besonders flexibel und bequem. Der Freischwinger Nic mit seiner Gitterstruktur wird im Air-Molding-Verfahren hergestellt. Und der Hemp Chair besteht aus einem Naturfaserkomposit, das stabiler ist als Glasfaser. „Alles, was im Design wegweisend war, war eine Symbiose aus neuen Materialien und Herstellungsformen.” Auch bei der Ausstattung von Gebäuden beschränkt sich Aisslinger nicht auf die rein dekorative Ebene. Mit dem 25hours Hotel Bikini Berlin hat er das Thema „Hotel” neu erzählt. Im Showroom des Metropolparks Berlin – eines Baudenkmals in Mitte, in dem exklusive Eigentumswohnungen entstehen – finden Interessenten 3D-Drucker vor, die die Außenwände der Wohnung drucken. Diese Immobilien en miniature kann man auf Papierblöcke stellen, auf die Einrichtungsideen gezeichnet sind. „Ich wollte eine Collagen-Welt kreieren. Das Leben ist schließlich eine Collage”, so Aisslinger.

 

Das ganze Porträt des Designers Werner Aisslinger lesen Sie in der neuesten Ausgabe des POPO-Magazins.

 

Werner Aisslinger


Fincube Studio


Fincube Studio


Fincube Studio


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Sideboard ADD


Hängeleuchte Aspen von BLux


Swing Sofa von Vitra


Nesting Hexagons von Kvadrat


 

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