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Dienstag, 03. November 2015

Minimalismus: Darf es etwas weniger sein?

Die Reduktion auf das Wesentliche ist eine Kunst. Aus weniger mehr zu erschaffen heißt, das Wesen der Dinge im Kern zu erkennen. Die Möbeldesigner in den Beneluxländern sind Meister darin.

 

So unterschiedlich die Länder sonst sind, sobald es um Design geht, sind Belgien und die Niederlande nicht nur gleichermaßen erfolgreich, sondern auch gleichermaßen schlicht und schön, klar und komfortabel. Man denke an das Polder-Sofa von Hella Jongerius oder an die beiden Designklassiker des Belgiers Maarten Van Severen, der wie kein anderer die Kunst des Weglassens beherrschte: Seine LCP-Chaiselongue ist eine einzige elegant geschwungene Welle; auch sein reduzierter .03-Stuhl scheint trotz der verschiedenen Materialien aus einem Guss entstanden zu sein. Geradezu betörend schön ist der kegelstumpfförmige Spiegel Edvard des jungen Brüsseler Designers Jean-François D’Or. In Gent ist Van Severens Sohn Hannes in die Fußstapfen seines Vaters getreten: Inspiriert von Bauhaus, Minimalismus und Moderne entwirft er zusammen mit
Partnerin Fien Muller leichte, schlichte Sitzmöbel. Zur jüngsten Gestaltergeneration zählt auch der flämische Künstlersohn Bram Boo mit seinen verspielten Arbeitsplätzen. 

 

Spiegel Edvard, Design: Jean Francois d'Or


Muller Van Severen


Pastoe, Boxes Vision


Muller Van Severen, Table, Low Table


Lensvelt, MVS Chaiselongue, Design: Maarten van Severen


Bulo, Overdose Desk, Design: Bram Boo


Vitra, Stuhl .03, Design: Maarten van Severen


Vitra, Sofa Polder, Design: Hella Jongerius


 

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