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Donnerstag, 23. Oktober 2014

Designer-Talk

Als Autodidakt, Quereinsteiger und Freigeist steht Nils Holger Moormann für das „Neue Deutsche Design“. Bekannt wurde er durch sein modulares Regal FNP, das längst zum Designklassiker avancierte. 6 Fragen an Nils Holger Moormann 

Seit 1982  entwickelt Moormann mit meist jungen, unbekannten Designern sowie seiner eigenen Kreativabteilung Möbel mit reduzierter Formensprache und präzisen Detaillösungen. Die Leitgedanken Einfachheit, Intelligenz und Innovation ziehen sich durch die gesamte Firmenphilosophie – und auch durch sein Gästehaus berge. 

 

– Was macht Design aus?

Die sorgfältige Komposition präziser Details und gleichzeitige maximale Reduktion auf den wesentlichen Charakter.

 

– Gibt es so etwas wie eine globale Design-Sprache?

Ja zunehmend, was ich aber auch als eine Gefahr der Verwässerung ansehe.

 

– Welches werden die drei wichtigsten Entwicklungen im Design in den nächsten Jahren sein?

Vereinfachung, Orientierung und der noch genauer hinterfragende Blick des Nutzers.

 

– In Zeiten von 3D-Druckern: Werden wir in 10 Jahren alle selbst Designer sein?

Bei aller Faszination des 3D-Druckers sicher nein. Der Beruf des Designers erfordert eine sehr ernsthafte Ausbildung und langjährige Erfahrung.

 

– Kann gutes Design eine Gesellschaft verbessern?

Ja, gutes Design ist Freude an Ästhetik und Optimierung der Funktion unter sehr genauer Beachtung einer nachhaltigen Herangehensweise.

 

– Wer sind Ihre Design-Helden einst und jetzt?

Einst Castiglione und Jean Prouvé. Für die Neuen bauen wir noch den Sockel.

 

Nils Holger Moormann

 


 

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