News - Archiv

Facebookseite PopoInstagram PopoYoutube-IconFeed-Icon
 
Freitag, 25. Oktober 2013

Traumhaft schlafen im Schramm-Bett

Wenn es um erholsame Nächte geht, fällt unsere erste Wahl immer auf handgefertigte Betten aus Deutschland vom Hersteller Schramm. In dessen großzügigen Manufaktur entstehen mit modernster Fertigungs-Organisation und handwerklichen Verarbeitungstechniken unvergleichliche Schlafprodukte. Besondere Erwähnung verdient in diesem Zusammenhang die weltweit einmalige "Ofenthermische Vergütung" der Stahlfedern der Matratzen und Untermatratzen.

„Vergüten“ kommt von „gut“ – und das hat seinen Grund. Wir nehmen uns noch die Zeit zum Vergüten der Federn unserer Matratzen und -untermatratzen.

Vergüten heißt, Stähle fest und zäh zu machen. Eine hohe Festigkeit bedeutet großen Widerstand gegen plastische Verformung. Hohe Zähigkeit bedeutet großen Widerstand gegen Bruch. Das Erhitzen der Feder verhindert den Verlust der Rück-stellkraft (Versetzung) durch wiederkehrende Belastung und gewährleistet dauerhafte Elastizität der Feder.

Was ist Stahl? Eine Kombination aus fast reinem Eisen (Ferrit) mit Kohlenstoff, bei der sich Eisenkarbide (Zementit) bilden. Die jeweilige Kombination von Ferrit und Zementit bestimmt die Werkstoffeigenschaft und - qualität. In Stählen, die nicht wärmebehandelt wurden, bilden sich Molekularstrukturen, in denen relativ große Ferrit- und Zementitanteile abwechselnd gestapelt sind. Der weiche, gut verformbare Ferrit sorgt für Zähigkeit und die harten Zementite blockieren die Versetzungen und sorgen für Festigkeit. Viel besser - weil noch fester und zäher - wären viele kleine und runde Zementite statt weniger großer, plattenförmiger.

Genau das wird durch das Vergüten erreicht. Hierzu muss der Stahl langsam auf sehr hohe Temperaturen erhitzt werden, so dass sich die oben beschriebenen Molekularstrukturen formen können. Auch der langsame Abkühlungsprozess trägt zur Härtung und Reifung des Werkstoffes bei.

Somit kann man festhalten: Die ofenthermische Vergütung ist eine Art Reifeprozess, bei dem der Stahl langsam erhitzt wird und langsam an der Luft abkühlt, nicht etwa in Sekundenschnelle erhitzt und womöglich kalt abgeschreckt wird.

Qualität entsteht nicht mal eben schnell; Qualitätsreifeprozesse brauchen ihre Zeit - ähnlich wie bei gutem Wein oder Käse.

 

 

 

 


 

zur Übersichtzur Übersicht

Kommentare

Es sind keine Kommentare hinterlegt

Ihr Kommentar