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Montag, 21. November 2011

Leidenschaft für Licht

Die Marke Occhio steht für ganzheitliche Beleuchtungssysteme, die privat, im Büro und in öffentlichen Räumen zum Einsatz kommen. Mit Occhio-Chef Axel Meise sprachen wir über gutes Licht, Möglichkeiten der Lichtgestaltung und über Hell-Dunkel-Zonen am Arbeitsplatz.

Herr Meise, woher stammt Ihre Leidenschaft für Licht?
Der Umgang mit dem Medium hat mich schon immer fasziniert. Mit Licht nehmen wir unsere Umwelt wahr, und können sie gleichzeitig aktiv gestalten. Dabei hat Licht eine hohe emotionale Komponente: Gutes Licht fühlt sich einfach gut an!

Wenn Sie einen Raum betreten, achten Sie dann zuerst auf die Beleuchtung?
Natürlich. Das macht übrigens jeder, bewusst oder unbewusst. Ich stelle immer wieder fest, wie wichtig das gekonnte Zusammenspiel von Licht und Architektur für das Raumerlebnis ist.

Trägt gutes Licht zur Steigerung der Lebensqualität bei? Wenn ja, wie?
Diesen Zusammenhang kennt jeder schon vom Tageslicht: Wenn die Sonne scheint, fühlt man sich besser! Und wer schon mal eine Energiesparlampe „probiert" hat, weiß wie sich das anfühlt: deprimierend. Wir bei Occhio meinen jedenfalls, dass wir am Ende nicht Leuchten anbieten, sondern Lebensqualität.

Inwiefern kann die Beleuchtung die Entwicklung eines Gespräches beeinflussen?
Für jede Form der Kommunikation ist das emotionale „setting" wichtig, und dazu trägt die Beleuchtung entscheidend bei. Ich glaube fest an die Kraft, die im Licht steckt.

Gerade in Büros und Konferenzräumen hieß es lange Zeit: „Hauptsache hell". Ist das immer noch so?
Darunter leiden Millionen von Menschen, wertvolle Produktivität wird verschenkt. Inzwischen ist nachgewiesen, dass das Auge Abwechslung braucht. Hell-Dunkel-Zonen, der Mix zwischen gerichtetem und diffusem Licht, und insbesondere die Möglichkeit der Einflussnahme des Einzelnen sind sehr wichtig und können Menschen auch am Arbeitsplatz extrem positiv beeinflussen.

 


Welches sind klassische Fehler in der Bürobeleuchtung?
Da gibt es gleich ein ganzes Bündel: Zu gleichmäßiges, eintöniges Licht, kein Wechsel in der Beleuchtungsart, schlechtes Lichtspektrum, vollautomatische Lichtsteuerungen, keine Möglichkeit, das Licht den individuellen Bedürfnissen anzupassen.

Ihr Leuchtensystem „Occhio" ist als ein einziges System für viele Anwendungen konzipiert. Worin besteht der Vorteil?
Früher war Lichtgestaltung ein einziger Mix aus verschiedenen Leuchten, Lichtquellen, Lichtwirkungen und Formensprachen. Mit dem Occhio-Konzept kann ich einzelne Räume bis zu ganzen Gebäuden in hoher Qualität durchgängig mit Licht gestalten.

Wie beurteilen Sie den gegenwärtigen Stand der LED-Technologie, und was ist Ihre Prognose für den zukünftigen Leuchtmitteleinsatz?
Die LED-Technologie macht sehr schnell riesige Fortschritte in Sachen Lichtleistung und Lichtqualität. Wir haben gerade zwei neue Produktlinien vorgestellt, die 2012 in den Handel kommen. Sogar die anwesenden 500 Fachleute waren beeindruckt davon, was heutzutage mit LED möglich ist, wenn man die Möglichkeiten ausschöpft. Im Objektbereich wird LED jedenfalls nach und nach alle anderen Lichtquellen ersetzen. Im privaten Bereich ist das Halogenlicht mit seiner angenehmen Lichtfarbe, seinem perfekten Lichtspektrum und insbesondere der Möglichkeit der Dimmung bis zur Kerzenlicht-Stimmung immer noch unerreicht. Doch auch hier bietet die LED-Technik neue Gestaltungsmöglichkeiten, die den Umgang mit Licht verändern werden. Mir ist dabei wichtig, dass der Kunde die Wahl hat, für welche Technologie er sich entscheidet.


 

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